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Tadalafil Cialis

Tadalafil wurde Ende 2002 (Deutschland) bzw. Ende 2003 (USA) vom Hersteller Lilly Pharma erstmals als Potenzmittel auf den Markt gebracht. Seit 2010 dient es auch zur Behandlung von Pulmonaler Arterieller Hypertonie und seit 2012 zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms. Tadalafil gehört zur Gruppe der sog. PDE-5-Hemmer, einer Gruppe gefäßerweiternder Substanzen. Er dient zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörung) und wurde unter dem Namen Cialis auf den Markt der Arzneimittel gebracht.

Nachdem 1998 Sildenafil als erster PDE-5-Hemmer zugelassen wurde, wurden weitere Arzneistoffe für eine medikamentöse Behandlung von erektiler Dysfunktion (Erektionsstörung) entwickelt, die sich in der Anwendung, Verträglichkeit und Dosierung vom Vorgänger unterscheiden.

Die Erektion des Mannes wird durch ein Gleichgewicht zwischen zwei körpereigenen Substanzen gesteuert.

1. cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) 

2. Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5).

Die erste Substanz führt die Erektion herbei (die glatte Muskulatur im Schwellkörper des Penis entspannt sich, so dass Blut in den Schwellkörper einfließen kann). Die zweite Substanz lässt die Erektion abklingen, indem die erste Substanz abgebaut wird. Ist das Gleichgewicht gestört, bleibt die Erektion aus oder lässt vorzeitig nach. Tadalafil hemmt PDE-5, so dass die Konzentration des cGMP ansteigt. Dies führt zu einer Erektion, die ausreichend lange anhält, um die sexuelle Aktivität zufriedenstellend durchzuführen. Allerdings wird ohne sexuelle Stimulation keine Erektion ausgelöst! Tadalafil kann im Gegensatz zu den anderen Wirkstoffen in der niedrigen 5-mg-Dosierung auch täglich eingenommen werden. Der Wirkstoff verbleibt rund um die Uhr im Körper und lässt damit auch spontane sexuelle Aktivität zu.

Bei höheren Dosierungen von 10 mg und 20 mg wird eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum nicht empfohlen. Tadalafil ist den anderen Wirkstoffen in Punkto Wirkungszeit weit überlegen.

Hier die Wirkungszeiten:

Sildenafil 4 – 6 Stunden, Vardenafil 8 – 12 Stunden, Avanafil 6 – 17 Stunden und Tadalafil bis zu 36 Stunden!

Allerdings setzt die Wirkung bei Tadalafil erst nach ca. einer Stunde ein, kann auch bis zu 6 Stunden dauern! Von der gleichzeitigen Einnahme mit organischen Nitriten bzw. NO-Donatoren (Poppers) ist dringend abzuraten, da ein akuter lebensbedrohlicher Blutdruckabfall droht! Im Notfall bitte sofort den Notarzt rufen und über die genommenen Medikamente informieren!

Tadalafil kann unabhängig von Nahrung genommen werden. Die Wirkung wird allerdings bei Verzehr von schwer verdaulichem bzw. extrem fettreichem Essen verzögert. Zu den Nebenwirkungen zählen Muskelschmerzen (über mehrere Tage), plötzlicher Hörverlust (begleitet von Tinnitus und Schwindel), Kopfschmerzen, Verdauungsstörung, verstopfte Nase und Rückenschmerzen.

Außerdem berichten Patienten über trockene Rachen, Müdigkeit bzw. Tachykardie (Herzrasen) und gelegentlich Dauererektion. In der Zwischenzeit sind so einige Generikum (wirkstoffgleiche Kopie eines bereits unter einem Markennamen auf dem Markt befindlichen Medikamentes) auf dem Markt. Indien ist Herkunftsland für eine Reihe von Tadalafil-Nachahmer-Produkten. Hier machen die Kosten für den Wirkstoff nur einen verschwindend geringen Teil des Verkaufspreises aus. Dies erklärt den im Vergleich zum Originalpräparat niedrigen Schwarzmarktpreis aus Indien.

Fest steht, dass (ob mit Original oder Generika) Männern mit erektiler Dysfunktion (Erektionsstörung) wieder die Möglichkeit zu einem erfüllten Liebesleben gegeben wurde. Außerdem werden tadalfilhaltige Arzneimittel immer öfter in der Pornoindustrie eingesetzt. Verschreibungspflichtig ist Tadalafil in Deutschland, Schweiz, Österreich und einigen anderen Ländern. Die Patienten müssen für die Medikamentenkosten von Tadalafil in den allermeisten Fällen selbst aufkommen, da diese nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

Generika können heutzutage ohne Rezept relativ sicher über das Internet bezogen werden. Allerdings sollten Sie sich davon überzeugen, dass es sich bei dem Anbieter um ein seriöses Unternehmen handelt. Ansonsten setzt man sich, abgesehen von den Nebenwirkungen des Wirkstoffs, dem Risiko aus, gefälschte oder verunreinigte Produkte zu erhalten.

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